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Eigener Webspace und eigene Domain
Webspace an der HU - eigene Domain (technisch) - eigene Domain mit eigenem Webspace (praktisch) - Auswahlkriterien
Webspace an der Humboldt-Universität
Auf dem Studierenden-Server amor (Adresse: amor.cms.hu-berlin.de) des Rechenzentrums (Computer- und Medienservice) hat jede Studentin und jeder Student, die oder der einen E-Mail Account an der HU hat, ein eigenes Home-Verzeichnis, ähnlich dem für die gesamte Tutoriumsgruppe.
Wer dieses Home-Verzeichnis zum Publizieren eigener Webseiten nutzen möchte, muss ein Unix-Skript namens "joinweb" auf dem Server ausführen lassen, das ein Verzeichnis "public_html" einrichtet und Zugriffsrechte entsprechend setzt. Dafür steht auf den Service-Seiten für Studierende ein ssh2-Zugang zur Verfügung, dessen Funktionieren allerdings Glückssache ist.
Bei diesem im Grunde einfachen Schritt hilft der Tutor gerne. Anschließend haben die eigenen Webseiten die Adresse:
http://amor.cms.hu-berlin.de/~benutzername
Für "benutzername" das eigene Kürzel ('h0444...') einsetzen. Dateien werden per FTP hochgeladen - wie fast immer beim Web-Hosting. Die Zugriffsdaten:
Serveradresse: amor.cms.hu-berlin.de
Benutzername: benutzername (wie bei E-mail)
Passwort: (wie bei E-Mail)
Alle Links auf einen Blick:
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Eigene Domain mit Webspace - technisch
Hinweis: Wem dieses Kapitel zu kompliziert erscheint, einfach weiterklicken zum Thema "Eigene Domain mit Webspace - praktisch"!
Um unter einer eigenen Domain, wie z.B. http://www.meinedomain.de, ein eigenes Web-Angebot zu "hosten" ist - rein rechtlich und technisch gesehen - folgendes notwendig:
- Registrierung einer eigenen Domain (z.B. meinedomain.de)
Für die jeweiligen Top-Level-Domains (.de, .org, .com usw.) gibt es Organsiationen, die die Inhaber der einzelnen Domains registrieren. Dies ist ein rein juristischer Akt, damit ist noch keine eigene Homepage freigeschaltet. Für .de ist die DENIC eG zuständig, auf ihrer Website ist auch eine Datenbank mit allen registrierten .de-Domains zu finden.
- Eintrag der Adresse in einem Nameserver
Damit das Aufrufen der Adresse im Webbrowser zu den eigenen Webseiten führt, muss ein Eintrag in einem Nameserver erfolgen. Dieser verweist von der WWW-Adresse (Bsp: www.meinedomain.de) auf die Server-IP (Bsp: 141.20.155.22)
- Webverzeichnis auf dem eingetragenen Server
Auf dem im Nameserver-Eintrag angegebenen Server muss ein Web-Server laufen (das ist eine Software, die WWW-Anfragen aus dem Internet bedient, siehe Sitzung Netzwerke/FTP). Der wiederum sucht die angeforderten Webseiten in einem bestimmten Verzeichnis oder Ordner auf der Festplatte des Server-Computers - dem Hauptverzeichnis für Webseiten, dem DocumentRoot
- Standard-Startseite im Hauptverzeichnis des Servers
Jeder Server hat einen vorkonfigurierten Eintrag für die Standard-Startseite(n) in einem Webverzeichnis (DirectoryIndex - meist index.html, zusätzlich auch index.htm, index.php). Die Startseite von http://www.meinedomain.de muss im Hauptverzeichnis des Web-Servers liegen und genau diesen Standard-Dateinamen tragen.
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Eigene Domain mit Webspace - praktisch
Registrierung einer Domain, Eintrag im Nameserver, Bereitstellen von Speicherplatz für Webseiten inklusive FTP-Zugriff sowie eigene E-Mail Adressen für die Domain - das alles erledigen Web-Hosting-Provider für einen oft ziemlich kleinen Monatsbeitrag, manche sogar kostenlos.
Von diesen Providern gibt es viele - vom Mega-Anbieter mit Millionen verwalteter Domains und Hunderten von Servern hinter hochgesicherten Panzertüren bis zum Feierabend-Hoster, wo der Server unterm Küchentisch steht. Einen umfassenden, wenn auch aufgrund der Masse an Anbietern etwas unübersichtlichen Überblick bietet die Website www.webhostlist.de.
Das Anmelden und Buchen ist meist ein unkomplizierter Online-Vorgang, spätestens nach wenigen Tagen sollten Domain und Webspace freigeschaltet sein. Der Provider übermittelt per E-mail die Zugangsdaten für den FTP-Zugriff und die Administrationsseiten, mit denen E-Mail-Addressen, Subdomains und weiteres eingerichtet und verwaltet werden können.
Manche Provider bieten auch Fertig-Lösungen mit Content-Management-Systemen (CMS) an, bei denen HTML-Kenntnisse nicht erforderlich sind. Allerdings sehen dann die Seiten auch aus, wie aus dem Fertig-Baukasten.
Welchen Provider, welches Angebot soll man also wählen? Die beste Lösung ist immer noch, im Bekanntenkreis nachzufragen - persönliche Empfehlungen sind nach wie vor die besten. Auch bei Fragen und Problemen hat man dann immer jemanden in der Nähe, der weiterhelfen kann.
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Kriterien für die Auswahl des Webhosters
Das gewählte Service-Paket sollte natürlich vor allem den eigenen Bedürfnissen entsprechen. Hier ein paar Prüfpunkte:
- Webspace
Am Anfang ist der Anspruch an Webspace zwar meist noch gering, aber 5 MB sollten es auf alle Fälle sein - sonst muss man allzu oft auf- und umräumen
- FTP-Zugriff
Um seine eigene Website optimal betreuen zu können braucht man unbedingt den FTP-Up- und -download. Angebote, bei denen nur über ein Web-Interface Dateien hochgeladen werden können, also tunlichst vergessen.
- Traffic
Anfangs ist zwar das erlaubte Download-Volumen (die Summe aller Seitenzugriffe in Bytes) meist kein Problem, dennoch ist es gut zu wissen, ab welcher Grenze zusätzliche Kosten anfallen, wie hoch die evtl. wären und ob man rechtzeitig über die Extra-Beträge informiert wird.
- Upgrade und dessen Kosten
Der Appetit kommt mit dem Essen: Schon nach kurzer Zeit ist vielen der "einfache" Webspace nicht mehr genug. Die Website soll dynamischer werden, mit interaktiven Elementen, wie z.B Userforen oder Online-Tagebüchern (so genannten Weblogs). Für die dazu erforderlichen Technologien - CGI-Skripte, PHP (PHP Hypertext Preprocessor), Online-Datenbank usw. - ist meist ein Upgrade auf ein teureres Angebot erforderlich. Ist das beim gewählten Provider möglich, und halten sich die Kosten in Grenzen?
- Service
Gibt es einen Service per E-mail (ohne Zusatzkosten) und eine bezahlbare telefonische Hotline? Wie schnell und zuverlässig ist der Anbieter? Und wie sieht es mit der Geschwindigkeit beim Zugriff auf gehostete Webseiten aus, stürzt der Server (oder die Datenbank) regelmäßig ab? Letztere Fragen sind, ohne persönliche Erfahrungen mit dem Anbieter, schwer im Voraus zu beantworten - deshalb Freunde und Bekannte ausquetschen, den potentiellen Provider einfach mal anrufen, oder eine Mail an ihn senden.
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